Archiv für Januar 2014

EAN ist eine Abkürzung für „European Article Number“. Hierbei handelt es sich um eine unverwechselbare Produktkennzeichnung für Handelsartikel, die sich auf allen Produkten im Handel wiederfindet. Seit dem Jahr 2009 werden diese Nummern offiziell als GTIN (Global Trade Item Number) bezeichnet, die sich ebenso wie die EAN aus insgesamt 13 Ziffern zusammensetzen und mit denen nun sogar weltweit eine eindeutige Identifikation von Produkten möglich ist.

ISBN, ISSN, EAN-8 oder EAN-13-Codes?

Bücher und Zeitschriften stellen eine Ausnahme dar und werden statt mit EAN-Codes mit ISBN- bzw. ISSN-Codes gekennzeichnet. Die ISBN weist jedoch ebenfalls 13 Ziffern auf und ist mit einer entsprechenden EAN-13 identisch. Zudem kann jede ISSN in eine EAN mit 13 Stellen umgewandelt werden. Mit den EAN-8 wiederum stehen Codes für besonders kleine Produkte zur Verfügung, die dann eine entsprechend kürzere Nummer mit acht Ziffern aufweisen.

Wir werden EAN-Codes gebildet?

EAN-Codes mit 13 Nummern besitzen einen Ländercode, der durch die ersten drei Ziffern repräsentiert wird. Die Zahlen 4 bis 9 stellen die Unternehmensnummer dar, die durch einen Dienstleister vergeben wird. Mit den Zahlen 8 bis 12 erhält jeder Artikel eine unverwechselbare Nummer und die Zahl 13 dient der Überprüfung der formalen Richtigkeit der EAN.

Bei welchen Vergabestellen kann eine EAN bezogen werden?

In Deutschland steht mit der GS1 Germany GmbH eine zentrale Vergabestelle für EAN-Codes zur Verfügung. Zudem existieren weitere Anbieter,
die ebenfalls EAN-Codes verkaufen dürfen. Letztere Dienstleister haben ihre Codes ebenfalls von der zentralen Vergabestelle bezogen.

Zu berücksichtigen ist hier, dass die Vergabe der Codes mit einer jährlichen Nutzungsgebühr verbunden ist, die sich in ihrer Höhe am Umsatz des Unternehmens orientiert. Das gilt jedoch nur, wenn die Codes von der zentralen Vergabestelle bezogen werden.

Muss ich für mein Produkt eine EAN erwerben? 

EAN-Codes müssen nicht zwingend gekauft werden.
In der Regel erleichtern sie den Handel jedoch, da einzelne Produkte schneller identifiziert werden können. Zudem setzen einige Handelsplattformen wie etwa Amazon voraus, dass ein Produkt mit einer EAN versehen ist.

Die Kosten für EAN-Codes sind abhängig von  der bestellten Menge.
Nur beim zentralen Dienstleister GS1 Germany GmbH fällt eine jährliche Gebühr an.

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